Werft-Atmosphäre

Schluss-Kapitel

Experten und begeisterte Förderer

Diese Site versammelt Menschen und Orte, die auf unterschiedliche Weise zur heutigen Erinnerung an Gunther Plüschow, die Feuerland und ihre Spuren in Patagonien beigetragen haben.

Die Recherche, das Material, die historischen Bezugspunkte dieser Site sind nicht alle aus dem Archiv der Manufaktur. Mehrere Personen und Institutionen haben über Jahre an der Plüschow-Erinnerung mitgearbeitet — als Archivare, als Forscher, als Zeitzeugen, als diplomatische Brücken nach Argentinien. Was die Manufaktur dokumentiert, dokumentiert sie mit deren Zustimmung und unter Verweis auf deren eigene Arbeit.

Gerhard H. Ehlers

Berlin — Archivar, FK Gunther Plüschow e.V.

Inhaltsverantwortlicher der Vereinsseite gunther-plueschow.de. Sammelt seit Jahrzehnten Plüschow-Materialien und macht sie für die Forschung zugänglich. Tauscht regelmäßig Bildmaterial und Fakten-Kontext mit der Manufaktur Moorschmied.

Roberto Litvachkes

Buenos Aires — argentinischer Plüschow-Forscher

Argentinischer Journalist, Filmemacher und Autor zweier Plüschow-Bücher: Gunther Plüschow, Una Vida de Sueños, Aventuras y Desafíos por un Amor Imposible: La Patagonia! (2006) und Plüschow Secreto (2008). Initiator der 1:1-Rekonstruktion von Plüschows Heinkel HD 24 W („Silberkondor"), gebaut bis 2009 im Museo Nacional de Aeronáutica bei Buenos Aires, heute statisch ausgestellt im Aeroclub Ushuaia. Co-Administrator des gemeinsamen Plüschow-Archivs mit Gerhard H. Ehlers.

Rafael Fank

Ushuaia — Honorarkonsul a.D., Initiator des Plüschow-Denkmals

Deutscher Honorarkonsul in Ushuaia bis Anfang 2026. Treibende Kraft hinter dem Plüschow-Denkmal, das zum 90. Jahrestag von Plüschows Ankunft mit dem „Silberkondor" am 3. Dezember 1928 initiiert und 2020 eingeweiht wurde — gestaltet durch den Bildhauer Juan Bejarano. Sohn deutscher Pioniere in Tierra del Fuego, lange Jahre Patron der Plüschow-Erinnerung vor Ort. 2026 Amtsübergabe an Sigfrido Otto Federico Wolfsteller.

Bernd Ferstl

El Calafate — Honorarkonsul

Deutscher Honorarkonsul der Bundesrepublik in El Calafate, Provinz Santa Cruz — der Provinz, in der Plüschow am 28. Januar 1931 am Lago Argentino abstürzte. Lokale diplomatische Verbindung zum Absturzort.

Roberto Herrscher

Buenos Aires / Santiago de Chile — argentinischer Marineveteran, Autor

1982 als einfacher Rekrut im Malvinenkrieg eingesetzt; wegen seiner Englischkenntnisse als Übersetzer auf die Inseln mitgenommen. Diente auf der Penelope — der ehemaligen Feuerland. Über die Kriegswochen schrieb er später das Buch Los viajes del Penélope. Wolf-Dieter Schröppe besuchte ihn 2026 in Santiago de Chile und übergab ihm ein Stück Holz aus der Penelope.

Jens Fiedler

Dresden — Förderkreis Kulturdenkmal Expeditionsschiff FEUERLAND e.V.

Vorsitzender des Förderkreises mit Sitz in Dresden, Geschäftsführer der Denkmalschiff FEUERLAND gGmbH. Hauptverantwortlicher für die Restaurierungsphase ab 2006, der über fast zwei Jahrzehnte die Feuerland in Pflege und Sponsoring trug. Sein Schwager Bernd Buchner entdeckte das Schiff 2003 auf den Falklandinseln und brachte es 2006 nach Büsum heim. Trotz erheblicher Spendenmodelle gelang die vollständige Wieder-Seetauglichmachung nicht.

Mitarbeiter, Museumswerft Flensburg

Flensburg — Übergabe der Beplankung

Die Museumswerft Flensburg hatte das Schiff 2018 bis 2025 in Pflege. Beim Abwracken im August 2025 hielt einer der Mitarbeiter die edlen Eichenstücke als Restbestände zurück, bis die Manufaktur sie mit einem Lastwagen abholte. Diese Übergabe ist der Provenienz-Anker des Programms. Namensnennung mit ausdrücklicher Zustimmung.

Schiffsexperte, Neumayer-Station

Antarktis — Spezialist für Expeditions-Schiffe

Deutscher Forscher mit langjähriger Beschäftigung mit der Geschichte von Polar- und Patagonien-Expeditions-Schiffen. Aus dienstlichen Gründen führt die Manufaktur ihn ohne vollen Namen — die fachliche Mitwirkung an Material-Einschätzungen und historischer Einordnung wird hiermit dennoch dokumentiert.

Diese Liste ist kein Endorsement-Tableau. Die Genannten unterstützen die Forschung und das Material — die Verarbeitung des Holzes liegt allein bei der Manufaktur Moorschmied. Wer auf Basis dieser Site Anfragen an einzelne der Genannten richtet, sollte das mit Respekt tun und nicht mit dem Verweis „auf der Manufaktur-Site stand…".

Erinnerung wird in Kreisen getragen. Die Manufaktur ist einer dieser Kreise.