Eine Doku-Plattform der Manufaktur Moorschmied
Das Holz, das Patagonien sah.
Aus dem Rumpf der Feuerland — Gunther Plüschows Expeditionsschiff von 1927 — in die Werkräume der Manufaktur Moorschmied.
Im November 1927 lief in Büsum ein Schiff vom Stapel, das gebaut war, um Eis und Stürmen Feuerlands zu widerstehen. Acht Zentimeter starke Eichenbeplankung, Spanten alle 55 Zentimeter, übermäßig dimensioniert in jedem Detail. Sein Auftraggeber, Gunther Plüschow, segelte mit ihm nach Patagonien und durch die Kanäle Feuerlands. Es diente ihm als schwimmendes Basislager für seine Flugexpeditionen, die er mit seinem offenen Doppeldecker, dem „Silberkondor", nutzte.
Das Schiff überlebte ihn um vierundneunzig Jahre. Im August 2025 wurde es in Flensburg abgewrackt. Die Manufaktur Moorschmied übernahm eine Lastwagenladung Eichenbeplankung, edle Stücke, die als Restbestände in der Museumswerft verblieben. Das Holz lagert heute in den Werkstätten der Manufaktur. Was Moorschmied daraus macht, dokumentiert diese Seite.
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Die acht Kapitel
Eine Geschichte aus zwei Kontinenten und drei Generationen.
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